Entdecken
Sie Ihren ganz persönlichen
Urlaubstraum. 1.500 Meter dem Himmel näher. Inmitten
einem furiosen Vielklang der Natur, weich hingebettet auf einem
sonnigen
Hochplateau, vor rauschenden Wäldern, darüber
Bergkronen in allen Schattierungen.
Idylle und Refugium, Gesundbrunnen und Sonneninsel.
Kinderparadies
und Ferientraum. Fast nichts, das es nicht gibt - im und rund
um das Haus: Hallenbad,
Sauna, Dampfbad, Spielzimmer, vielfältige Sporteinrichtungen,
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Das
Tiroler Pitztal ist etwa vierzig Kilometer lang
und zieht sich vom Tiroler Inntal - nur einen Kilometer
von der romantischen Bezirks-hauptstadt Imst
entfernt - in südlicher Richtung hinauf zu den herrlichen
Ötztaler Eisriesen.
Das Pitztal
zählt zu den schönsten hochalpinen Tälern
Österreichs. Der Fluß "Pitze" (Pieze),
der dem ganzen Tal den Namen gab, entspringt aus dem Mittelberg-
sowie dem Taschachferner (Gletscher) und fließt
durch das gesamte Tal bis zur Mündung in den Inn.
Im unterem Lauf bildet er eine wild-romantische Felsklamm,
die erst seit einigen Jahren durch denLuis-Trenker-Steig
begehbar ist.
Im Westen des Tales ragt dreißig Kilometer lang
der Bergzug des Kaunergrates,
des wohl großartigsten Kammes der Ötztaler
Alpen, empor. Dieses Gebiet wird als Naturpark
Kaunergrat-Pitztal jetzt besonders geschützt
und Gäste werden umfassend über die Fauna und
Flora informiert.
Im Osten trennt der Geigenkamm das Pitztal
von dem fast parallel verlaufenden Ötztal.
Das Ötztal, das Pitztal und das Kaunertal sind seit
Jahrtausenden durch mehrere sogenannte Jöcher miteinander
verbunden.
Sonnig, weit und offen ist das äußere Pitztal
mit den Orten Arzl, Wenns und Jerzens.
Reich bebaut und besiedelt sind die sanft geneigten Hänge,
auf denen auch Ackerbau bis in höhere Lagen möglich
ist. Dieser schöne, fruchtbare Landstrich wird auch
als "Wenner Schmalzkessel" bezeichnet. Und unterhalb
von Jerzens bzw. vom Hotel
Venetblick
erstreckt sich übrigens in sonniger und wind-geschützter
Lage das höchstgelegene Maisanbaugebiet ganz Nordtirols!
Die günstigen Voraussetzungen für Ackerbau und
Viehzucht führten wahrscheinlich zu einer frühen
Besiedelung. Zur vorrömischen rätischen Bevölkerung
kamen ab etwa 600 aus dem Norden vorstoßende bajuwarische
Einwanderer. Die damals einflussreichen Herren von Starkenberg
und Stift
Stams gründeten mehrere verstreut liegende
Schwaighöfe, aus denen sich im Lauf der Jahrhunderte
durch Teilung die heutigen Weiler entwickelten.
Als weitere Siedler werden auch die vom Schweizer Wallis
eingewanderten Walser angenommen, die im 13. und 14. Jahrhundert
über den Piller nach Jerzens vorgedrungen sind. In
einem Register aus dem Jahr 1313 werden Irtzens und Ritzenried
als steuerliche Ortsverbände des Gerichts (= Verwaltungsgebiets)
Imst genannt. Um 1650 war Jerzens eine selbständige
Steuergemeinde, aus der 1811 während der bayrischen
Herrschaft die politische Gemeinde hervorging. Bis zur
Mitte des 20. Jahrhunderts waren die Landwirtschaft und
das Handwerk die Haupteinnahmequelle der Bewohner, wobei
viele Bewohner gezwungen waren, auszuwandern oder sich
im Ausland als Saisonarbeiter zu verdingen. Dies änderte
sich mit dem Einsetzen des Tourismus, als 1964 am Hochzeigerhaus
ein Schilift in Betrieb ging. Heute hat das Schigebiet
Hochzeiger eine 8er-Gondelbahn und weitere Liftanlagen,
und Jerzens etwa 2000 Gästebetten aufzuweisen.
Von Jerzens taleinwärts verengt sich das Tal. Die
Weiler Kienberg, Stein, Graslehen und Ritzenried der Gemeinde
Jerzens bilden mit der gesamten Gemeinde St. Leonhard
(viertgrößte Gemeinde Tirols) das sogenannte
Innerpitztal. Zahlreiche Wildbäche und mehr
als 40 Wasserfälle prägen die Landschaft. Sie
bilden im Winter für Eiskletterer interessante Herausforderungen.
Nur knapp nach Mandarfen erreicht man bei Mittelberg am
Fuß des Mittagkogels den großartigen Talabschluss.
Vor Mittelberg gabelt sich das Tal in das Mittelberg-
und ins Taschachtal. Sie führen direkt in
die großartige Gletscherwelt, welche vom
höchsten Berg Tirols, der Wildspitze (3.774
m) überragt wird. Sie ist ein beliebtes Ziel für
Bergsteiger und Tourengeher. Neben der Wildspitze rahmen
mehr als 50 Dreitausender das Pitztal ein.
Jerzens - ein Bergidyll in gesündester Höhenlage.
Das einst kleine Bergbauerndorf hat sich in den letzten
Jahren durch die konsequente aber sorgsam durchgeführte
Erweiterung des Hochzeiger
Skigebietes zu einer modernen Feriendestination
für Winter und Sommer entwickelt.
Abwechslungsreiche Pisten mit hoher Sonnenscheindauer
und gleichzeitig hoher Schneesicherheit, die 6
km lange, beleuchtete Naturrodelbahn (Nachtrodeln am Montag
und Donnerstag zwischen 19.30 und 1.00 Uhr), Spitzengastronomie
und Après Ski-Möglichkeiten sind die
Highlights des Ortes im Winter. Vor allem an verschneiten
Tagen wird jeder Spaziergang durch die wunderschöne
Winterlandschaft von Jerzens ein stimmungsvolles Erlebnis.
Dass der Ort seine gewachsenen Strukturen nicht verloren
hat, sieht man besonders im Sommer. Während der Sommermonate
vollzieht Jerzens problemlos den Wandel von der pulsierenden
Wintersportmetropole
hin zum beschaulichen Tiroler Bergdorf mit all seinen
Vorzügen im Sommer: Ruhe, Erholung
und stundenlange
Wandermöglichkeiten.
Die Arbeit der Bauern ist zentraler Bestandteil des dörflichen
Geschehens: Jerzens verfügt sogar über eine
Pipeline, durch welche täglich die Milch von der
Jerzner Alm direkt zur alten Mühle ins Tal gebracht
wird.
Freuen Sie sich mit Ihrer ganzen Familie auf ein paar
unvergessliche Ferientage in Jerzens ...